Tuesday, October 31, 2006

The scary Halloweeeeen blog, huaa!
Das muss man schon mal miterlebt haben!

Obwohl es eigentlich aus Europa kommt, erlebt es hier den groessten Anspruch.
Da mein "roommate" Lucy auch ihr Jaehrl
iches zu diesem Zeitpunkt hatte war es natuerlich Anlass fuer ne Halloweenparty in unserem Haus.
Halloween wird hier mit sehr viel Hingabe gefeiert und so kommt es,
dass man viele schaurig dekorierte Vorgaerten sieht.
Dieses Fest ist schliesslich das 4. Groesste gemessen am Umsatz der Geschaefte.
Wer mehr ueber den Hintergrund erfahren will hier tippen.

Ich glaube die Bilder sagen schon Einiges aus.

Mittlerweile ist es hier auch schon kalt geworden und ein paar kurze Stuerme haben ausgereicht, den hier so atypischen "Indian summer" an Uns so ziemlich unbemerkt vorueber gehen zu lassen :(
Aber ein bisschen haben wir doch schon zumindest hier mitbekommen.
Dies war den gerade stattfindenden Midtermexams geschuldet, welche Uns doch gut beschaeftigt haben. Sodass in den letzten Wochen bis auf Halloween nix Aussergewoehnliches passierte.

Das ist ein guter Punkt ein paare Kommentare ueber Pro's vs. Contra's der amerikanischen Lebensweise los zu werden.

Im Univergleich fuehle ich mich hier wohler, da es hier so einige Vorteile gibt.
1.) Ich liebe die "library"... quasie durchgehend geoeffnet und riesig gross mit vielen Fenstern die Einen uebers Land schauen lassen(das Gebaeude ist auf einem Huegel)
2.) Besserer Kontakt zwichen den Profs und den Studis
3.) Der Unisport, vor allem das Collegebasketballteam spielt in einer Halle groesser als die Volkswagenhalle oder die Arena Leipzig
4.) Das System ist mehr schulischer was ich fuer effizienter halte. Dies bedeutet aber auch Vl-anwesenheitspflicht, Puenktlichkeitskontrolle, Hausaufgaben, regelmaessige Exams...also auch viel zu tun.

Aber man muss auch ein paar Con's loswerden:
Das schlechte (aber guenstiges) Verkehrssystem...Busse fahren selten, Zug ist teuer.
Die Strassen haben keine "Gulli's" bzw ein unausgereiftes Abflusssystem, sodass wenn es regnet die ganze Strasse ueberflutet wird oder wenn es stuermt das Stromnetz schonmal zusammenbricht.
Das komplette Stromnetz ist oberirdisch und die Maste aus Holz, wobei sich Einige schon gefaehrlich biegen.
So gut wie alle Haeuser sind aus Holz und damit hellhoerig, die Feuerwehr ist nicht arbeitslos und Mutter Natur wird im Winter mitbeheizt aber "the american don't cares about that"(hat zumindest den Anschein).
Wenn man sich mal was Gutes tun moechte und etwas joggen will, gibt es hier zum Beispiel den "Path of Health"(eher hell) der auf gut befahrenen Strassen entlang fuehrt (meine Knochen und die Lunge hats gefreut;)...Ueberhaupt ist hier alles aspahltiert(vermisse so langsam ein wohl riechenden weichen Waldweg wie im Harz,...seufz).
Es gibt keine Blitzer (klingt erstmal wie eine Vorteil), sondern nur Cops die einen Aufstand machen als waer man ein Schwerverbrecher und einen mit greller Sound- bzw.Lichthupe verfolgen.
Und das bei einem durchschnittlichen Geschwindigkeitslimit von nur 25mph(40 km/h)...hier kann man nur cruisen :).
Zum Glueck ist meine Weste noch ganz weiss.

Ein wichtigen Punkt den ich bei den Con's noch nicht angesprochen habe ist das "food".
Aber dazu muss man eigentlich nicht viel seid "Supersize me!" sagen, ausser das es hier ein paar witzige Produkte gibt:

· "Echte Braunschweiger Liverwurst"(mmh hab sowas nie in BS gesehen)

· "St.Pauli Girl" ist ein Bier, wo eine Kellnerin in der bayerischen Tracht abgebildet ist..hmm

· "Octoberbeerfestbier" und andere sehr sehr komische Sorten...hat jemand schon mal strawberrybier gekostet ,..buaex

· der Joghurt schmeckt mehr wie Gelee

· jedes Schwarzbrot ist eigentlich mehr ein Weissbrot
Ich bin sicher, dass ich demnaechst noch ein paar weitere Auswuechse nennen kann.

So ich wollte eigentlich das Land nicht runtermachen, aber das sind hier so die Dinge die Einem so auffallen und die Einem auch haeufig schmunzeln lassen.
Ich verspreche ich musse noch einen groesseren Blog ueber die Pro's machen, den es gibt definitiv sehr viele...die auch erklaeren warum Amerika zu einer so starken Wirtschaftskraft geworden ist.

Everything is more easier!


Sunday, October 08, 2006













Kap Kabeljau, oleh!

Letztes Wochenende haben wir einen Tagestrip zum Cape Cod unternohmen.Dies ist eine durch die Eiszeit verformte Halbinsel in Form eines angespannten Oberarmes ;).
Hier findet man einzigartige Natur und wunderbare Strände vor.

Bevor wir losfuhren beschloss ich noch ein ordentliches Frühstück mit man höre und staune selbstgebackenen Brot zu kreieren.
So richtiges Brot gibt es ja hier bekanntlich nicht, sondern meistens toastähnliches 'Schwarzbrot'. Somit landete ich einen erfolgreichen Einstieg in unserem "Kochduell unter den Hausmibewo's".
Haben Uns erstmal geeinigt das jeder mal was kocht.
Mal sehen ob's klappt!

Zur Exkursion:
Die Fahrt dauerte zunächst länger als gedacht aber das ist halt Amerika. Man kann sich hier sehr schnell mit Entfernungen und Fahrtdauer verschätzen.Aber naja Benzin kost ja nix(0,47 €).
Da das Geschwindigkeitslimit sehr langsam(Schnitt 55mph) ist geben deshalb auch die Amerikaner meist nur die Fahrtdauer an.

Alles muss mit dem Auto erreichbar sein.
So kommt es dann schließlich, dass man selbst zu Küstendünen mit Aussichtspunkt direkt mit dem Auto anfahren kann ohne einen einzigen Schritt gemacht zu haben.
Da wird auch einfach mal die Sandüne asphaltiert. That's the american way of exploring landscape. Find Ich persönlich nicht so toll(aber man kann auch dahin wandern).

So sind wir dann von Aussichtspunkt zu Aussichtspunkt gefahren und haben den Mund nicht mehr zu bekommen.
Ewig lange Strände,echte Meeresluft, Wellen die sich zeitlupenartig aufbäumen und eindrucksvoll einbrechen und sonst nur Ruhe...Tip für alle Erholungssüchtige.

Unser Hauptziel, bestand vor Sonnenuntergang am nordwestlichsten Punkt anzukommen und Denjenigen dann auch zu bestaunen.
Wie man an den Pics jedoch erkennen kann, schoben sich doch gen Abend Wolken vor.
Zum Schluss rundeten wir den Abend mit einem Fischessen(hatten schließlich den ganzen Tag vor Staunen nicht geschafft etwas zu essen) in Provincetown ab. Fisch gibs hier zuhauf,vor allem Lobster(Hummer)... aber das ist mir wohl doch nix.

Diese kleine liebliche Städtchen machte einen witzigen Eindruck, zumal ein paar Häuser bunt meist Pink gestaltet waren. Nach ein paar weiteren Schritten war uns klar warum...so viel "Lederjacken -hosen-,Bauhelm- und Gürtelträger" hab ich noch nie in meinem Leben gesehn.
Der Grund, Cape Cod gehörrt zu Massachusetts, was als erster und einziger Staat gleichgeschlechtliche Ehen erlaubte und dieser Ort wohl das Urlaubsziel jener Besagten Zielgruppe ist.
Was fürn Erlebnis... wir beschlossen Uns an den Händen zu halten und weiter zu laufen ;) naja nicht wirklich, aber es war schon merkwürdig.

Die Rückfahrt verlief dann schneller und wir kamen fertig aber glücklich zu Hause an!