Tuesday, August 29, 2006

Der dritte Post (und auch ein unerwartete Schneller)!

Und das hat auch alles einen Grund und zwar stehen wir hier alle aufm Schlauch.
Alle oder fast alle haben nen Auto aber so richtig können wir noch nicht fahren.
Den Meisten einschließlich mir fehlen noch die Versicherungen.
Und ehrlich gesagt bei mir könnte es noch Ein wenig länger dauern ;(.
Also noch kein "license plate"(siehe Bild).

Mich hats richtig umgehauen, was die Versicherung für das Auto kosten sollte und genau da war die Kehrseite der Medaille... aber ich denke jetzt löffel ich mal die saure Suppe aus.
Nur versuch ich da noch mittels amerikanischen Führerschein den Preis zu drücken.

Ausserdem ist's gerade wettertechnisch extrem "London stylish" und auf dem Campus gehts erst nächste Woche los :/.
Endlich...hätt nicht gedacht dass ich das mal sagen würde ;)
Das bedeutet hier ist auch alles noch zu und ich kann kein Sport machen, zumindest das was mein Rücken vertragen könnte.
Unsere Hauptbeschäftigungen bestehen somit aus Unitechnischer Orga,Tischtennis, Billiard und Tischtennis und Billiard ;) ...
Und dann versuchen wir die Regeln des Baseballspiels im TV zu verstehen(so langsam finde ich den Sport sogar interessant).Die bringen sogar auch ne Art Kinderleague im TV(spricht für die miese Qualität des AMiTV). Das läuft hier jeden Tag :o
Momentan bin ich auch noch leider mehr mit Unseren Studis als mit Natives zusammen aber das liegt daran das neben ner Gruppe Spanier nur ein paar Amis schon wieder von ihren Semferien zurück gekehrt sind.

Sunday, August 27, 2006

Hier nun der 2. post:

Hier wieder was Neues vom 'country of 5*XXl'.
Gestern haben wir groß eingekauft und sind dem typischen US-Ami ein Stück näher gekommen.
Wir haben US-DreamCars gekauft.Zumindest sind es in unseren Augen Welche.
Hier allerdings werden Diese kaum auffallen.
Dabei hab ich mich schweren Herzens für ein wahren Cruiser im Maxiformat entschieden.
Es ist ein 95er Buick Rivera mit 3,8l Maschine(s Bild).
Jetzt werden Einige Leser denken, dass ich verrückt bin, aber dem ist NOCH nicht so.
Tatsache ist, dass hier der Automark
t riesig ist und der Benzinpreis trotz 3-facher Erhöhung seit einem Jahr immer noch bei 3$/Gallone liegt, was ungefähr 0,70€/l bedeutet.
Der Wagen war mit
1600 € auch verhältnismäßig günstig.
In Dtl. wäre der Buick auf Grund der Dimensionen nicht zu bezahlen.
Morgen werde ich endlich den Wagen abholen und hoffen das alles soweit klappt.
Drin ist alles automatisch und damit ich mir nicht den A. im Winter abfriere, ist auch eine Sitzheizung integriert.*freu*

Gestern haben wir nach Unserem Shoppingtrip noch einen kl Abstecher nach Newport gemacht.
Dies ist hier der absolute Segel- und Yachtort, wo es
heißt'Gesehen und Gesehen werden'.
Es heißt auch das hier die Kennedys wohnen.
Newport liegt auf einer Insel und ist mit landweise nur über 2 riesige Brücken(Jamestown Bridges) zu erreichen.
Ich nehme an das der Ort dadurch seinen Wohlstand erhält den für das überqueren ist ein Tolken(2$) zu entrichten.
Zu jüngeren Zeiten wars neben Boston und New York der wichtigste Hafen und ist jetzt auch Austragungsort verschiedener Sailing Fairs.
Sogar der berühmte America's Cup(größte Segelyachtregatta der Welt) hat hier Einzug gehalten.
Man hat das Gefühl das hier richtig das Leben ist. Wir haben Uns dort jedoch nur Hamburger im Restaurant bestellt und Diese bei Live Music gemampft.
Ich versteh auch warum die Leute so fett sind, das ungesunde Essen ist nunmal hier das Günstigste.
Ohjeh... ein Glück das ich keine Wage in der Nähe gefunden hab, aber ein kleines Bäuchlein ist leider doch schon zu sehen ;(.




Im Bild rechts sind ein paar Braunschweiger(bis auf das Mädel) zu sehen.
Sie machen alle den MBA Abschluss in URI und bleiben 1 Jahr.
Ich komme bis auf Einzelne ganz gtu mit allen zu recht, obwohl sich doch eine Gruppentrennung abzeichnet.
Wirtschaftler sind halt doch ein eigenes Völkchen ;)

Ich vermute dass auch hier solangsam die letzten Sommertage vorüber gehen, sodass wir die letzte Woche vor Semesterstart nutzen werden um vielleicht nochmal in den Atlantik zu springen(sharks attention ! ;)
Es ist aber noch einiges Organisatorische zu klären, so dass ich schon auch was zu tun haben werde.

Werde es wohl nicht regelmäßig schaffen zu schreiben und vor allem alles minutiös auf zu listen.Ich würd Euch auch
damit irgend wann auch langweilen.
Aber ich denke dass ich immer ein 'week review' machen werde, um auch für mich halbwegs ein Überblick zu behalten.

Thursday, August 17, 2006

Welcome to my Rhode Island e-diary !

Am Donnerstag den 17.08.2006 startet der Flieger von 10:20 MEZ in Hannover um dann eine Stunde spaeter in Kopenhagen zu landen. Zu der Zeit hat das Unternehmen AMERIKA bereits 15 min Verspaetung. Es war ein kleineres propellerflugzeug, welches etwas unangenehm zu fliegen ist(eng und harte Landung).
Diese geringe Verspaetung stellte kein Problem dar, da mein Transatlantik Flieger erst um 12:20
MEZ losgehen sollte.
Beim Check-In jedoch informierte mich jedoch die Boarding Crew, dass der Flieger nach NY - Newark erst 2 h spaeter los fliegen wuerde.
Dies stellte bereits ein groesseres Problem dar, da ich meinen Anschlusszug von Newark nach Kingston nur kaum schaffen wurde.

Beim Check In musste ich mich bereits zum 3. Male ausgiebiger Kontrolle und Scan meiner Reiseutensillien ergeben.
Doch diesmal lief es nicht so glatt ab.
Die amerikanischen Kontrolleure fanden im meinem Reisegepaeck "Fluessigkeiten".
Das dies nicht erlaubt war, ist mir bewusst gewesen, allerdings hatte ich nicht mehr an meine Waschtasche gedacht.
Der Officer nahm saemtliche Gels,Deo's usw. und verstaute sie in einer Kiste wo ich meine Zieladresse vermerken sollte(zum Glueck haben sie es nicht gleich weggeworfen). Der Flugstart erfolgte dann nach langem Warten und besagter Kontrollen.

Der Flug erfolgte in einer grossen und neueren A330, die mehr Platz und Luxus bot.
So zb. war in der Ruecklehne ein Monitor eingebaut mit der man verschiedene Aussenkameras steuern,Filme schauen, Spiele spielen und sich informieren konnte.
Mein Nachbar war ein netter Pole mit dem ich gleich ins gespraech kam.
Gegen 14.00 MEZ landete der Flieger unerwartet in Stockholm, was mir von der Flugrichtung her schon vorher merkwuerdig vorkam. Die Crew informierte Uns das hier der Flieger aufgetankt wuerde. Dieser Akt dauerte bestimmt nochmal 1 h, anschliessend ging der Flug weiter Richtung Groenland nach Amerika....
Bis auf ein dauerndes Geschrei eines Kindes verlief der Flug super angenehm.

Statt 14:00 kam ich aber erst gg 18.00 in NY-Newark an, was zumindest durch einen Anflug mit Sicht über Manhattan getröstet wurde.
Nach der Landung betrat ich nun endlich amerikanischen Boden, nahm meine Koffer entgegen und wanderte wieder durch 2 Gepäck- und Personenkontrollen.
Dabei hielt ich mich glücklicherweise immer mit an meinen Flugnachbarn Mihau, der mich dann auch Richtung AMTRAK Station begleitete.
Dort dann die nicht so erfreuliche Nachricht...an diesen Tag fährt kein Zug mehr nach Rhode Island.
Mihau bot mir an bei ihm zu übernachten, was ich nach etwas zögern dankend annahm.
Und so kam es dann dass ich eine Nacht gleich direkt in Manhattan Uptown übernachtete.
Das Gepäck hab ich am BHF gelassen, da es mir auch mit meinem Rücken echt zu schwer wurde(unglaublich dass ich sowas einmal sagen muss).
Am nächsten morgen machte ich mich dann früh los um den nächst möglichen Zug Ri Ziel zu nehmen.
Auffällig aber positiv sind relativ viele Officer in den Stationen.
Man fühlt sich selbst in der UBahn sicher, obwohl ich doch schon aufgefallen bin.
Nach 3 h Fahrt erreichte ich endlich mein Ziel und ich wurde nach vorher getätigten Anruf von Einem aus dem IEP House abgeholt.
Dort angekommen traf ich auch schon auf 2 Braunschweiger die mich gleich mit zum Strand nahmen.
Trotz der Müdigkeit wurde Einem solangsam bewusst das ich in Amerika angekommen bin.
Das fällt einem zunächst erstmal auf an die riesigen Autos die hier rumfahren.WAHNSINN
Ein Porsche Chayenne könnte hier als Kleinwagen durchgehen.
Was mir noch aufgefallen ist, je mehr ich von NY und seinen Vororten weggekommen bin, desto sauberer und gepflegter sind die Gegenden.
In Kingston wo ich ausgestiegen bin, begegnete mir eine richtig schöne Naturlandschaft, die ich vorher nicht aus dem Zug nicht erkennen konnte.
Whatever...ich muss sagen dass jedes Haus mit seinen Vorgärten in einem Topzustand ist, wobei man die Gärten mit Unseren absolut nicht vergleichen kann.
Was heißt, es gibt keine Zäune wenig Blumenbeete, dafür aber optisch super in Schuss gehaltene Grasgärten.
Dazu ein paar Eindrücke: