Am Donnerstag den 17.08.2006 startet der Flieger von 10:20 MEZ in Hannover um dann eine Stunde spaeter in Kopenhagen zu landen. Zu der Zeit hat das Unternehmen AMERIKA bereits 15 min Verspaetung. Es war ein kleineres propellerflugzeug, welches etwas unangenehm zu fliegen ist(eng und harte Landung).
Diese geringe Verspaetung stellte kein Problem dar, da mein Transatlantik Flieger erst um 12:20
MEZ losgehen sollte.
Beim Check-In jedoch informierte mich jedoch die Boarding Crew, dass der Flieger nach NY - Newark erst 2 h spaeter los fliegen wuerde.
Dies stellte bereits ein groesseres Problem dar, da ich meinen Anschlusszug von Newark nach Kingston nur kaum schaffen wurde.
Beim Check In musste ich mich bereits zum 3. Male ausgiebiger Kontrolle und Scan meiner Reiseutensillien ergeben.
Doch diesmal lief es nicht so glatt ab.
Die amerikanischen Kontrolleure fanden im meinem Reisegepaeck "Fluessigkeiten".
Das dies nicht erlaubt war, ist mir bewusst gewesen, allerdings hatte ich nicht mehr an meine Waschtasche gedacht.
Der Officer nahm saemtliche Gels,Deo's usw. und verstaute sie in einer Kiste wo ich meine Zieladresse vermerken sollte(zum Glueck haben sie es nicht gleich weggeworfen). Der Flugstart erfolgte dann nach langem Warten und besagter Kontrollen.
Der Flug erfolgte in einer grossen und neueren A330, die mehr Platz und Luxus bot.
So zb. war in der Ruecklehne ein Monitor eingebaut mit der man verschiedene Aussenkameras steuern,Filme schauen, Spiele spielen und sich informieren konnte.
Mein Nachbar war ein netter Pole mit dem ich gleich ins gespraech kam.
Gegen 14.00 MEZ landete der Flieger unerwartet in Stockholm, was mir von der Flugrichtung her schon vorher merkwuerdig vorkam. Die Crew informierte Uns das hier der Flieger aufgetankt wuerde. Dieser Akt dauerte bestimmt nochmal 1 h, anschliessend ging der Flug weiter Richtung Groenland nach Amerika....
Bis auf ein dauerndes Geschrei eines Kindes verlief der Flug super angenehm.
Statt 14:00 kam ich aber erst gg 18.00 in NY-Newark an, was zumindest durch einen Anflug mit Sicht über Manhattan getröstet wurde.
Nach der Landung betrat ich nun endlich amerikanischen Boden, nahm meine Koffer entgegen und wanderte wieder durch 2 Gepäck- und Personenkontrollen.
Dabei hielt ich mich glücklicherweise immer mit an meinen Flugnachbarn Mihau, der mich dann auch Richtung AMTRAK Station begleitete.
Dort dann die nicht so erfreuliche Nachricht...an diesen Tag fährt kein Zug mehr nach Rhode Island.
Mihau bot mir an bei ihm zu übernachten, was ich nach etwas zögern dankend annahm.
Und so kam es dann dass ich eine Nacht gleich direkt in Manhattan Uptown übernachtete.
Das Gepäck hab ich am BHF gelassen, da es mir auch mit meinem Rücken echt zu schwer wurde(unglaublich dass ich sowas einmal sagen muss).
Am nächsten morgen machte ich mich dann früh los um den nächst möglichen Zug Ri Ziel zu nehmen.
Auffällig aber positiv sind relativ viele Officer in den Stationen.
Man fühlt sich selbst in der UBahn sicher, obwohl ich doch schon aufgefallen bin.
Nach 3 h Fahrt erreichte ich endlich mein Ziel und ich wurde nach vorher getätigten Anruf von Einem aus dem IEP House abgeholt.
Dort angekommen traf ich auch schon auf 2 Braunschweiger die mich gleich mit zum Strand nahmen.
Trotz der Müdigkeit wurde Einem solangsam bewusst das ich in Amerika angekommen bin.
Das fällt einem zunächst erstmal auf an die riesigen Autos die hier rumfahren.WAHNSINN
Ein Porsche Chayenne könnte hier als Kleinwagen durchgehen.
Was mir noch aufgefallen ist, je mehr ich von NY und seinen Vororten weggekommen bin, desto sauberer und gepflegter sind die Gegenden.
In Kingston wo ich ausgestiegen bin, begegnete mir eine richtig schöne Naturlandschaft, die ich vorher nicht aus dem Zug nicht erkennen konnte.
Whatever...ich muss sagen dass jedes Haus mit seinen Vorgärten in einem Topzustand ist, wobei man die Gärten mit Unseren absolut nicht vergleichen kann.
Was heißt, es gibt keine Zäune wenig Blumenbeete, dafür aber optisch super in Schuss gehaltene Grasgärten.
Dazu ein paar Eindrücke: